Sanierung des Ostflügels der Hautklinik für das MPI und die Exzellenzinitiative

Der Bestand der Hautklinik (ehemaliges Standortlazarett, erbaut 1935–1938) ist in erhaltenswertem Zustand. Durch diese Baumaßnahme wird auch der äußere Teil des Ostflügels architektonisch, bauphysikalisch und technisch auf den heutigen Stand gebracht. Eine Hauptaufgabe des Bauens im Bestand besteht neben der energetischen Sanierung darin, die charakteristischen Grundrissstrukturen zu erhalten und gleichzeitig die neue Nutzung unter optimalen Bedingungen zu ermöglichen.

Die abgerundeten Türleibungen sind beispielhaft für den historischen Klinikbau und werden soweit die Funktionen es zulassen ablesbar bleiben. Um der Fassade gerecht zu werden, sind die Laboreinrichtungen so geplant, dass die Fassade frei bleibt und keine Zwänge mit den historischen Brüstungshöhen entstehen.

Es werden über 4 Etagen Labore, Kühlräume, Spülküchen, Mikroskopieräume, Lagerräume, Sozialräume und Büros für die Mitarbeiter des Max-Planck-Institutes für molekulare Biomedizin und für die Exzellenzinitiative des Universitätsklinikums Münster geschaffen.

Bauherr: UKM Infrastruktur Management GmbH
Fertigstellung: 1. BA 2010, 2. BA 2011